Die Zeit steht still

 

 

Ein paar Worte nur,

jedes für sich unscheinbar.

Zusammengeführt, einem Dolch gleich.

Tief die Wunde, die sie reißen.

Siehst Du die glutroten Tropfen ?

 

Es ist mein Herz, das blutet.

Warum machst Du das ?

Warum tust Du mir das an ?

Hab ich das verdient ?

 

Zeit rinnt unaufhörlich durch das Stundenglas,

doch jetzt, jetzt steht sie still.

Seit Du gesprochen hast, ist’s still.

Kein Sandkorn rinnt mehr durch das Glas,

kein Staubkorn segelt sanft zu Boden.

 

Ich bedeute Dir was, Du hast mich lieb,

doch mehr, das willst Du nicht.

Du tust mir weh und sagst im gleichen Zug,

dass Du das nicht willst.

Warum machst Du es dann ?

 

Rational sind Deine Gründe,

Gefühle aufgrund von Zeit erkaltet.

Eine Chance sie neu zu entflammen gewährst Du nicht

und stößt damit den Dolch in mein Herz hinein,

dass Du zu schützen gelobt hast.

 

Mein Herz es schreit,

hörst Du es nicht ?

Was hab ich Dir getan, dass Du so zu mir bist ?

Ich will Dich nicht verlieren,

ich will in Deiner Nähe sein,

will, dass Dein Geruch meine Sinne flutet,

will Deinen Kuss spüren, von jetzt an, bis in alle Ewigkeit.

 

Mein Herz schreit nur Deinen Namen,

doch Du hörst es nicht.

Willst mich nicht verlieren

und doch nicht ganz an die Hand nehmen.

Traumblasen zerplatzt, an Deiner Realität.

 

Glas berstet, Sandkörner verteilen sich im schnellen Flug,

glitzern und glänzen im kalten Licht des Vollmonds

und verlieren sich in der Ewigkeit.

Die Zeit steht still, ich bin ohnmächtig,

ich hab gekämpft und Du hast mich damit allein gelassen.

Luftschlösser haben wir gebaut,

nicht nur ich, nicht nur Du, wir haben sie gebaut.

Eine Zukunft haben wir gesehen,

so viele Wege die wir gehen wollten,

doch Du, du lässt mich stehen.

Zerstörst die Träume, zerstörst die Luftschlösser

und ich frage Dich warum.

 

Auch wenn Du es nicht hören willst,

ich kann Dir nur eines sagen:

Ich liebe Dich, von ganzem Herzen.

Jeden Tag ein bisschen mehr,

weil ich gekämpft habe darum.

Und ich hoffe, dass Du dich geirrt hast

und die Scherben wieder aufsammelst,

ich werde Dir helfen, sie zu kitten.

 

Einfach, weil ich Dich liebe!

20.1.11 19:38

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL